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Kunstrasen für den Balkon

Kunstrasen ist allgemein bekannt als künstlicher Bodenbelag im Außenbereich. Er sieht annähernd so aus, wie ein Naturrasen, deshalb sieht man diesen Bodenbelag oft auf Sportplätzen, in Messehallen und in wachsendem Maße auch im Privatbereich. Der Kunstrasen zeigt unterschiedliche Grüntöne, das steigert ein natürliches Aussehen.
Weil Kunstrasen meistens farbecht, belastbar und frei von Schadstoffen ist, verwendet der Camper oder Balkonbesitzer dieses kleine Stückchen Grün nur zu gern. So können Kinder und Haustiere unbeschadet darauf spielen.
Die Anwendung von Kunstrasen wird allerdings in neuster Zeit wegen möglicher erodierender Mikroplastikpartikel als bedenklich eingestuft.

Woraus besteht denn ein Kunstrasen und wie lange hält er?


Kunstrasen wird aus Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE) produziert. Das sind Kunststoffe, wie man sie in der Nahrungsmittelindustrie verwertet.
Hersteller nennen eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren, das kann bei Benutzung auf einem Balkon sicherlich stimmen. Dort ist die Belastung nicht so groß und intensiv wie auf einem Sportplatz zum Beispiel.

Wie ist Kunstrasen zu pflegen?


Auf jeden Fall macht Kunstrasen weniger Arbeit als ein natürlicher Rasen. Hier ein wenig Laub entfernen, da etwas Abfall aufsammeln und das war’s auch schon. Sind die Fasern irgendwann durch Belastung flachgedrückt, genügt es, kurz mit einer Bürste darüber zu gehen.

Ist Kunstrasen für den Balkon geeignet?


Wer in der Stadt wohnt und keinen Garten hat, träumt oft von einem „grünen“ Balkon. Da ist Kunstrasen der ideale Bodenbelag. Er ist leicht, saugt sich nicht voll Regenwasser und man muss ihn nicht mähen und düngen. Trotzdem unterscheidet sich Kunstrasen im Aussehen nur wenig von Naturrasen.

Ist es schwierig, Kunstrasen zu verlegen?


Vor der Arbeit kommt das Ausmessen. Der Handel bietet Kunstrasen in zwei Breiten als Meterware an. Kleinere Balkons kommen mit zwei Metern Breite aus, große Balkons oder Dachterrassen benötigen vier Meter breite Ware. Bei der Länge ist darauf zu achten, dass der Schnittverlust möglich klein ist. Der fertige Kunstrasen bildet einen wohnlichen Untergrund, da macht das Barfußlaufen richtig Spaß.
Die Grundfläche sollte eben und einheitlich sein. Der tragfähige Unterbau muss Wasser durch lassen. Eine Drainage sorgt dafür, dass sich bei Regen keine Staunässe bildet. So ist der künstliche Rasen, ohne Bearbeitung des Untergrundes, auch von ungeübten Personen schnell und problemlos ausgelegt.
Auf Balkonen und Terrassen ist normalerweise ein glatter Untergrund vorhanden. Das ist die beste Basis für einen Kunstrasen auf dem Balkon. Es besteht somit keine Gefahr, dass sich die die Grasmatte durch Unebenheiten wellt.

Verträgt mein Kunstrasen Sonne?


Selbst an den herrlichsten Sommertagen verändert sich der Kunstrasen nicht. Er trotzt der Sonne, bekommt keine braunen stellen und verlangt keinerlei Gießwasser. In Bezug auf Wärme ist Kunstrasen mit dem normalen Straßenbelag zu vergleichen. Allerdings hat Kunstrasen nicht die kühlende Wirkung des Naturrasens. In der Sonne heizt er sich jedoch auf.
Fast alle Sorten von Kunstrasen bekommen 10 Jahre Garantie auf ihre UV-Widerstandsfähigkeit. Dementsprechend verliert der künstliche Rasen bei jahrelanger Sonnenbestrahlung seine Farbe nicht und bleicht in keiner Weise aus. Die anfallenden UV-Strahlen haben also folglich keinerlei schädliche Wirkung auf den Kunstrasen.

Zählt Kunstrasen zu den Verursachern für Mikroplastik in der Umwelt?


Die Medien berichten oft von Kunstrasen als einen der bedeutendsten Ursachen von Mikroplastik. Jedoch wird beim Velegen von Kunstrasen auf Sport- oder Fußballplätzen extra Gummigranulat als Einstreu ausgebracht. Dieser Vorgang sorgt für die erforderliche Festigkeit, mit der die erwünschten Spieleigenschaften angestrebt werden.
Gummigranulat besteht aus kleinen bis winzigkleinen Kunststoffteilchen und diese streut man in dem Kunstrasen. Über dieses Gummigranulat spricht man bei den Diskussionen, in dcenen es um die Quellen von Mikroplastik geht. Aus diesem Grund gilt Kunstrasen als Ursache von Mikroplastik. Witterungsbedingungen könnten dazu führen, dass die winzigen Kunststoffteilchen in die Meere verschleppt werden.
Es gibt allerdings auch Kunstrasenarten, die total ohne ergänzende Einstreu ausgelegt werden, ersatzweise unter Einsatz von natürlichem Quarzsand. Das ist bei den angebotenen Vollrasensorten problemlos durchführbar und eignet sich besonders für den Innenbereich. Eine derartige Einstreu aus Quarzsand hat eine hundertprozentig natürliche Konsistenz und ist darum zweifelsohne ungefährlich für Umwelt und Meere.

Bei der Verlegung von Kunstrasen auf dem Balkon oder der Terrasse entfällt jede Art von Einstreu, vorausgesetzt der Unterboden ist stabil und gleichmäßig. Die Belastung ist außerdem auf so kleinen Flächen äußerst gering. Wer nur den reinen Kunstrasen auf seinem Balkon verlegt, braucht also kein schlechtes Gewissen haben. Er kann in Ruhe und reinen Gewissens seinen Feierabend auf Balkonien genießen.

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